Es gibt Tausende von Krankheiten, aber nur eine Gesundheit ! Arthur Schoppenhauer

 

Blüten für die Seele

Die Bach-Blütentherapie wur­de vor über 80 Jahren von dem englischen Arzt Dr. Edward Bach entdeckt. Sie hat sich zunächst in den angelsächsischen Ländern verbreitet und findet seit einigen Jahren auch in Deutsch­land viele Interessenten.

Edward Bach, geboren 1886, hatte schon in jungen Jahren die Vision eines ganz neuen Heilverfahrens. Doch schlug er zunächst eine ganz „normale“ Mediziner-Karriere ein, arbeitete unter anderem als Chir­urg und später als Bakteriologe. Bei seinen Untersuchungen entdeckte er, dass Menschen mit unterschied­licher Persönlichkeitsstruktur auch eine unterschiedliche Be­siedlung mit Keimen in ihrer Darmflora aufweisen. Diese Ent­deckung nutzte er beim Einsatz der Homöopathie zur Behandlung von Krankheiten. Nachdem Grundsatz „Ähnliches heilt Ähnliches“ ent­wickelte er aus Darmbakterien homöopathische Heilmittel (Nosoden) für Pa­tienten mit unterschiedlichen Per­sönlichkeitsmerkmalen. In den darauf folgenden Jahren gelang es ihm, diese Mittel durch verschie­dene Pflanzen zu ersetzen. Dabei verwendete Bach ausschließlich die Blüten der jeweiligen Pflanze, weil er darin die „Krönung und Vollendung“ der Pflanze sah.

Die Bach-Blütentherapie wird heu­te nach folgenden Grundsätzen Edward Bachs eingesetzt:

• Behandle den Menschen und nicht seine Krankheitssymptome!

• Ursachen von Krankheiten sind negative Gemütszustände wie Angst, Sorgen, Traurigkeit, Unge­duld, Unzufriedenheit usw.

• Die Heilmittel müssen Einfluss auf die Seele haben, um Krank­heitsursachen zu beseitigen.

• Ziel ist die größtmögliche Ent­faltung und Stabilität der jeweili­gen Persönlichkeit.

 

Blüten aus freier Natur

Dr. Bach lebte in Wales, als er die Blütentherapie entwickelte. Dort fand und sammelte er auch seine Heilpflanzen. Noch heute werden die Blüten so gesammelt und zube­reitet, wie Bach es vor über 80 Jahren er­probt hatte.

Bei den Bach-Blüten handelt es sich um wässrige Auszüge von wild wachsenden, ungiftigen Pflanzen und Bäumen wie Ulme, Buche, Ginster, Enzian und Ackersenf. Die einzige Ausnahme ist das Quellwasser, das als Heilmittel bei Patienten eingesetzt wird, die nach starren Prinzipien leben.

Die gesammelten Blütenblätter werden in eine Schüssel mit Quell­wasser gestreut, bis die Oberfläche der Schüssel mit Blüten bedeckt ist. Die Schüssel stellt man in die Sonne, wodurch die Heilkräfte der Blüten auf das Wasser übertragen werden. Außerdem werden be­stimmte Blüten ausgekocht.

Diese Auszüge werden durch die Zugabe der gleichen Menge Alko­hol haltbar gemacht. Dann werden sie mit Wasser auf das Verhältnis 1:240 verdünnt. Doch diese Flüs­sigkeit stellt immer noch ein Blü­ten-Konzentrat dar, das in Vorrats­flaschen, die so genannten „Stock ­bottles“, gefüllt wird.

Seit Juni 1994 sind die Bach-Blü­ten zwar apothekenpflichtig; sie müssen jedoch nicht vom Arzt ver­schrieben werden. Sie sind also von jedermann über die Apotheke zu beziehen.

 

Wirkungen auf die Seele

Insgesamt beschrieb Dr. Bach 38 Seelenzustände, die alle eine „ne­gative“ Struktur des menschlichen Charakters darstellen, zum Bei­spiel Pessimismus, mangelndes Selbstvertrauen oder Rücksichts­losigkeit. Für jeden Seelenzustand fand Bach eine Blüte oder Pflanze, die geeignet ist, die negativen Wir­kungen aufzulösen oder den positi­ven Seelenzustand zu verstärken. So werden zum Beispiel bei Unge­duld und Gereiztheit als positive Wirkungen Geduld und Sanftmut gestärkt.

Dr. Edward Bach unterteilte seine 38 Blütenessenzen in sieben Grup­pen:

Gruppe 1- für Menschen, die un­ter Angstzuständen leiden, Gruppe 2 für Menschen, die überempfindlich auf äußere Ein­flüsse reagieren, Gruppe 3 für mutlose und ver­zweifelte Menschen, Gruppe 4 für unsichere Men­schen, Gruppe 5- für übermäßig um an­dere besorgte Menschen, Gruppe 6 für Menschen, die an Einsamkeit leiden, Gruppe 7- für Menschen mit un­genügendem Gegenwartsinteresse.

Bach schrieb 1934 über die Wir­kung seiner Blüten-Essenzen: „Sie sind in der Lage. unsere ganze Per­sönlichkeit zu erheben und uns unserer Seele näher zu bringen. Da­durch schenken sie uns Frieden und entbinden uns von unserem Leiden. Sie heilen nicht dadurch, dass sie die Krankheit also die körperlichen Symptome direkt angreifen, sondern indem sie unse­rem Körper mit den schönen Schwingungen unseres höheren Selbst durchfluten, in deren Ge­genwart die Krankheit hinweg schmilzt wie Schnee in der Sonne. Wahre Heilung findet erst dann statt, wenn der Patient seine Le­benseinstellung verändert, seinen Seelenfrieden findet und ein inne­res Glücksgefühl verspürt.“ Dieses bedeutet für den Therapeu­ten, dass er zunächst viel Einfüh­lungsvermögen aufbringen muss, um bei einem Patienten den vorherrschenden negativen Seelenzu­stand zu erfassen.

 

Für wen geeignet?

Zur Einnahme werden aus den Vorratsflaschen zwei Tropfen je­der in Frage kommenden Blüte in ein 30-ml-Fläschchen gefüllt. Anschließend wird zu einem Drit­tel Alkohol und zu zwei Dritteln ein gutes Wasser hinzugefügt (zum Beispiel Volvic). Die Einnahmefla­sche kann auch ohne Alkohol zu­bereitet werden.

Wie viele Tropfen ein Patient täg­lich einnehmen muss, ist sehr un­terschiedlich. Meistens sind es mehrmals täglich zwei Tropfen. Sehr empfindliche und sensible Personen nehmen zum Teil nur al­le zwei Tage zwei Tropfen. Die Tropfen werden so lange einge­nommen, bis die Beschwerden ver­schwinden und noch einige Tage darüber hinaus.

Die Bach-Blüten können von Men­schen jeden Alters bedenkenlos eingenommen werden. Wechsel­wirkungen mit anderen Medika­menten bestehen nicht. Auch wer­den Medikamente, die der Patient einnehmen muss, nicht in ihrer Wirkung gemildert Durch bestimmungsgemäßen Gebrauch lassen sich Nebenwirkungen vermeiden. Kommt es zu starken Reaktionen (psychisch oder physisch) oder Erstverschlimmerung, so sind die­se, wie zum Beispiel auch in der Homöopathie, positiv zu bewer­ten: Sie zeigen an, dass der Heilungsprozess in Gang kommt.

Rückmeldung Behandlung mit Bachblüten:

"Hallo Herr Pantel,  20.6.12 

Ich wollte ihnen nur eben mitteilen, dass Nathalie sehr gut auf die Bachblüten reagiert. Sie ist deutlich ausgeglichener, ist nicht mehr so launisch und sagt selbst von sich das sie nicht mehr so ängstlich ist.

In meinen Augen ist trotz ihrer Urticaria wesentlich unternehmungsfreudiger als sonst. Wo sie sonst bei jeder Kleinigkeit Angst vor einem Hautausschlag hatte und aus diesem Grund auch weniger Unternommen hat, ist sie da jetzt wie ausgewechselt 

Hallo Herr Pantel, 4.7.12

Nathalie geht es nach wie vor gut mit den Tropfen. Sie ist so was von unternehmungslustig geworden und hat eine Lust sich körperlich zu bewegen, das ist unglaublich.